Mitgefühl ist Infrastruktur.
Wir leben in einem Land mit einem leistungsstarken Gesundheitssystem.
Und dennoch erleben viele Menschen mit einer Krebsdiagnose etwas, das in keiner Statistik steht: Einsamkeit.
Therapien sind organisiert. Medikamente sind geregelt. Doch emotionale Begleitung? Zuwendung?
Alltagsnahe Menschlichkeit?
Sie hängt zu oft vom Zufall ab.
wohlfühlbeutel.org sagt:
Das darf kein Zufall sein!
Wir verstehen Mitgefühl nicht als nette Geste, sondern als gesellschaftliche Aufgabe.
Unsere Wohlfühlbeutel sind konkrete Intervention:
Sie stärken Selbstfürsorge. Sie ermöglichen Würde im Alltag. Sie setzen ein sichtbares Zeichen gegen Isolation.
Was wir tun, ist ehrenamtlich getragen – aber nicht ehrenamtlich gemeint.
Wir schließen Lücken, die Systeme nicht abdecken.
Wir verbinden Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Gesundheitswesen.
Wir machen sichtbar, dass Verantwortung geteilt werden muss.
Wir glauben:
Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht durch Verordnungen,
sondern durch Beteiligung.
Doch wir stellen auch Fragen:
Warum ist psychosoziale Unterstützung noch immer kein
selbstverständlicher Bestandteil jeder Krebstherapie?
Warum tragen Ehrenamtliche strukturell Aufgaben, die gesamtgesellschaftliche Priorität haben sollten? Und wie können Krankenkassen, Politik und Institutionen Verantwortung partnerschaftlich mitgestalten?
wohlfühlbeutel.org steht für eine neue Kultur der Zuwendung.
Für Kooperation statt Zuständigkeitsgrenzen.
Für Mitgefühl als strukturelle Kraft.
Wir sind bereit, mitzuwirken.
Wir sind bereit, zu gestalten. Und wir sind bereit, laut zu sagen:
Mitgefühl ist kein Extra.
Es ist Teil der Versorgung.




